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Von der Drive-in-Apotheke zum größten ophthalmologischen Konzern der Welt

Die Geschichte von Alcon zeichnet sich durch beispiellosen Erfolg und kaum zu übertreffendes Wachstum aus. Sie begann 1945, als zwei Apotheker ihre begrenzten finanziellen Mittel zusammenlegten, um in Fort Worth, Texas, eine kleine Apotheke zu eröffnen.

Robert D. Alexander und William C. Conner verbanden die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen und tauften ihr junges Unternehmen Alcon Prescription Laboratory.





Diese bescheidene Apotheke war der Grundstein der Alcon Laboratories, ein heute internationales pharmazeutisches Unternehmen mit über 3 Milliarden Dollar Umsatz, das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von ophthalmologischen Produkten und Geräten spezialisiert hat.





Bill Conner und Bob Alexander schrieben mit ihrem Talent und ihrer Vision eine Erfolgsgeschichte, die in den Annalen des amerikanischen Unternehmertums einzigartig ist.

In Gesprächen mit Augenspezialisten fanden die beiden Apotheker heraus, dass kein pharmazeutisches Unternehmen ophthalmologische Produkte vertrieb. Statt dessen schickte man Patienten mit ihren ophthalmologischen Rezepten zum nächsten Apotheker, der mit mehr oder weniger großer Geschicklichkeit und Genauigkeit die Medikamente herstellte. Dabei wurden destilliertes Wasser und die von den Ärzten angegebenen Arzneimittel verwendet. Da das destillierte Wasser oft nicht steril war, kam es nicht selten zu einer Verunreinigung der ophthalmologischen Lösung. Noch in den fünfziger Jahren führten Infektionen, ausgelöst durch derartige Arzneimittel, gelegentlich zur Erblindung.

Mit Geräten, die gemessen an heutigen Standards als primitiv angesehen würden, begannen Conner und Alexander, sterile ophthalmologische Produkte herzustellen. Die beiden Geschäftspartner gründeten 1947 eine Gesellschaft und begannen, bei Ophthalmologen für ihre Produkte zu werben. Über die Jahre hinweg erlebte Alcon ein langsames, aber stetiges Wachstum. Im Jahre 1970 erreichte der Umsatz 25 Millionen Dollar.

Während der siebziger Jahre entwickelte Alcons Forschungsabteilung speziell auf die Bedürfnisse der Ophthalmologie ausgerichtete Produkte. Sogar die Plastik-Tropfflasche, die mittlerweile universell für Augenpräparate verwendet wird, war eine Neuentwicklung von Alcon.

Alcons Führungsposition im ophthalmologischen Markt war bereits gefestigt, als Nestlé, ein internationaler Konzern mit Hauptsitz in der Schweiz, 1977 die Möglichkeit von Firmenakquisitionen in den Vereinigten Staaten untersuchte.





Nestlé war schon vielfach in der amerikanischen Lebensmittelindustrie tätig und untersuchte nun die langfristigen Wachstumsprognosen für zahlreiche amerikanische Industriezweige. Dabei konzentrierte sich das Unternehmen auf den Bereich der Gesundheitsfürsorge als idealem Zweig für weitere Diversifikation. Die Attribute, die Nestlé von einem Unternehmen, das in der Gesundheitsfürsorge tätig ist, erwartete, passten genau auf Alcon: Ein Unternehmen mit einem fachlich kompetenten Management, klar abgesteckten Forschungs- und Absatzzielen sowie der Fähigkeit, gesteigerte Investitionen im Bereich der Technologie in neue Produkte umzusetzen.

Nach der Akquisition begann Alcon, Produktionsanlagen in den Vereinigten Staaten, Belgien, Spanien, Mexiko, Brasilien und Frankreich auf- bzw. auszubauen. Außerdem wurde das schon umfassende Forschungsprogramm noch mehr erweitert, als es für ein Unternehmen von der Größe Alcons üblich war.

Nestlé ist sich bewusst, dass jedes Land und sogar jedes Unternehmen eine eigene Kultur und sogar eigene Kundenbeziehungen hat, die sich über die Jahre entwickelt haben. Folglich liegt die Verantwortung und Vollmacht für Geschäftsstrategien bei Alcon - wie auch bei den meisten Nestlé-Unternehmen - in den Händen des Vorstandes bzw. des Geschäftsführers und seinen jeweiligen Mitarbeitern.

In den folgenden Jahren weitete Alcon seine Tätigkeit auf den Bereich der ophthalmologischen Chirurgie aus. Dabei verfolgte man eine Strategie, die sorgfältig ausgewählte Akquisitionen mit interner Forschung und Entwicklung verband. Der Bereich der Kontaktlinsenpflegemittel bot fortwährende Wachstumsmöglichkeiten und dies galt auch für die Ausweitung des Geschäfts auf etablierte und sich neu entwickelnde Märkte auf der ganzen Welt.

Als Alcon 1997 seinen fünfzigsten Geburtstag feierte, war es zum weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Ophthalmologie aufgestiegen. Mit der intakten Vision der Gründer und der Stärke Nestlés als Unterstützung hat Alcon einzigartige Voraussetzungen, um seinen rasanten Kurs in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochentwickelten ophthalmologischen Produkten und modernsten Technologien fortzusetzen.

Im Jahr 2000 erwarb Alcon den renommierten Hersteller von Präzisionsinstrumenten, Grieshaber® (Schaffhausen, Schweiz)

Im Jahr 2001 erweitert Alcon seine Produktpalette durch die Aquisition von Summit Autonomous. Dieser 1985 gegründete führende Entwickler, Hersteller und Vermarkter von ophthalmologischen Lasersystemen hat ihren Sitz in Waldham, Massachusettes, sowie Fabriken in Cork, Irland und Orlando, Florida.

Seit März 2002 werden Alcon-Aktien wieder an der New Yorker Börse gehandelt.

Durch die intensive Forschungsarbeit und durch modernste Produktionsstätten ist Alcon heute in der Lage, mit der Vielfalt seiner Produkte die Bedürfnisse aller abzudecken, die in der Ophthalmologie tätig sind.

Das "Herz" der Forschungstätigkeit ist das "William C. Conner Research Center" in Fort Worth Texas. Dort arbeiten multidisziplinär auf 37.000 m2 mehr als 650 Wissenschafter, Techniker und wissenschaftliche Assistenten zusammen.

Darüber hinaus produziert Alcon in Fort Worth nach den modernsten Produktionsmethoden ophthalmologische Lösungen und Salben sowie Pflegemittel für Kontaktlinsen. Neben dem "William C. Conner Research Center" gibt es noch fünf weitere Forschungs- und Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten:

In Irvine, Kalifornien werden modernste Geräte für Diagnostik und Chirurgie entwickelt und gefertigt. "IOL®" - intraokulare Linsen (z.B. Acrysof®) - werden in Huntington, West Virginia, produziert. In Sinking Springs, Pennsylvania, werden Kanülen, Nadeln, Operationsmesser sowie Nahtmaterial hergestellt. Die bei Operateuren und OP-Teams beliebten "Custom Paks®" werden in Houston, Texas, und in unserer europäischen Produktionsstätte in Puurs, Belgien, gefertigt. Darüber hinaus hat Alcon in Europa in Kaysersberg, Frankreich, sowie in Barcelona und Madrid, Spanien, Produktionsstätten, in denen auch Medikamente und Kontaktlinsenpflegemittel produziert werden.

In Mittelamerika ist Alcon in Mexiko City, Mexiko und in Humacao, Puerto Rico präsent, wo ophthalmologische und pharmazeutische Produkte und Salben hergestellt werden.

Die südamerikanischen Produktionsstätten sind in Sao Paulo, Brasilien und in Buenos Aires, Argentinien. Im asiatischen Raum besitzt Alcon eine Produktionsstätte in Peking, China.

Alcon blickt - nicht ohne Stolz - auf seine Forschungs- und Produktionsstätten und kann mit Recht behaupten, "daß es weltweit das größte Unternehmen in der ophthalmologischen Forschung ist".

Auf dem Gebiet Forschung und Entwicklung wird in den nächsten fünf Jahren mehr als 2 Milliarden US-Dollar investiert, das ist mehr als irgendeine andere ophthalmologische Firma auf diesem Gebiet zur Verfügung stellt.



Alcon: die Nummer 1 in der Ophthalmologie

Alcon hat seinen offiziellen Sitz in Hünenberg, Schweiz. Die größte Niederlassung mit dem Stammsitz befindet sich in den USA (Fort Worth, Texas). Alcon's Produkte werden in mehr als 180 Ländern vertrieben. In über 75 Ländern ist Alcon mit eigenen Filialen vertreten. Alcon ist im wachsenden 12,5 Milliarden Dollar Markt der Ophthalmologie sehr erfolgreich vertreten (2001): Mit seinen weltweiten Umsätzen erreicht Alcon einen Marktanteil im ophthalmologischen-pharmazeutischen Markt von 20 %, im ophthalmologischen Chirurgiemarkt von 47 % und im ophthalmologischen Consumer Product-Markt von 19 %. Damit ist Alcon weltweit das größte ophthalmologische Unternehmen.

Im Jahre 2002 erzielten die über 11.800 Alcon Mitarbeiter weltweit einen Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar.

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