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Augenerkrankungen
 
Augenerkrankungen von A bis Z (Auswahl)

Im folgenden sind die häufigsten Augenkrankheiten mit einer Kurzbeschreibung aufgelistet. Diagnosen kann in jedem Fall nur der Augenarzt stellen. Die meisten der aufgeführten und viele andere Krankheiten erfordern eine ständige augenärztliche Kontrolle!

  • Altersabhängige Makuladegeneration:
    Eine Degeneration der Retina, die zu bleibendem Verlust der zentralen Sehschärfe (Visus) führt. Bei Menschen über 50 Jahren die häufigste Ursache für Sehverschlechterungen.  
  • Arcus lipoides/ Arcus senilis:
    Trübungsring am äußeren Rand der Hornhaut nahe der Bindehaut, tritt im Alter auf. Nicht schmerzhaft, meist unbedenklich.
  • Astigmatismus (Hornhautverkrümmung):
    Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Durch eine nicht ideal geformte Hornhaut entsteht ein verzogenes Bild. Gerade Linien werden gekrümmt wahrgenommen. Der Augenarzt gleicht dies mit Korrekturgläsern aus.
  • Augenjucken, Augenbrennen:
    Zustand, der oft bei Patienten mit okulären Allergien aber auch beim "Trockenen Auge" vorkommt.
  • Blepharitis:
    Entzündung der Augenlidränder.
  • Chalazion (Hagelkorn):
    Durch chronische Entzündung hervorgerufene Schwellung der Lidhaut. Erbsengroß, derb, meist wenig schmerzhaft.
  • Diabetische Retinopathie:
    Veränderungen der Retina bei Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).
  • Gigantopapilläre Konjunktivitis (Pflastersteinbindehaut):
    Bindehaut entzündung, die unter den Augenlidern ein kopfsteinpflasterartiges Muster bildet. Zusammenhang mit permanentem Tragen weicher Kontaktlinsen oder auch allergiebedingt.
  • Glaukom (Grüner Star):
    Gruppe von Erkrankungen die durch Schädigung der Netzhaut und des Sehnervs gekennzeichnet ist und zu fortschreitendem Gesichtsfeldverlust führen kann. Glaukom kann durch erhöhten Augeninnendruck gekennzeichnet sein (z.B. das chronische Offenwinkelglaukom), kann jedoch auch ohne erhöhten Augeninnendruck auftreten (Normaldruckglaukom). Ein Glaukom ist, außer beim Glaukomanfall (auch Winkelblockglaukom genannt), nicht mit Schmerzen verbunden und kann vom Patienten nicht wahrgenommen werden. Um der Gesichtsfeldschädigung entgegenzuwirken, sind sowohl pharmazeutische wie auch chirurgische Behandlungen möglich.
  • Hordeolum (Gerstenkorn):
    Schmerzhafte, getreidekorngroße Infektion von Liddrüsen am Lidrand.
  • Hornhautgeschwür:
    Lokaler Verlust von Hornhautoberflächengewebe, im allgemeinen verursacht durch bakterielle bzw. durch Pilz- oder Virusinfektionen.
  • Hyperopie (Weitsichtigkeit):
    Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild, der Brennpunkt der Linse befindet sich hinter der Netzhaut. Der Augenarzt bestimmt die Stärke der Brille oder der Kontaktlinse, die notwendig ist, um scharf zu sehen (positive Dioptrien)
  • Iritis:
    Entzündung der Regenbogenhaut.
  • Katarakt (Grauer Star):
    Trübung der kristallinen Linse, erfordert in den meisten Fällen eine einfache und unkomplizierte chirurgische Entfernung der Linse.
  • Keratitis:
    Sammelbegriff für meist schmerzhafte Erkrankungen der Hornhaut des Auges. Kann durch Bakterien, Viren, Pilze, Strahlungen, Chemikalien und sonstige Reize verursacht werden.
  • Konjunktivitis (bakterielle):
    Okuläre Infektion, die die Bindehaut miteinbezieht, verursacht durch bakterielle Erreger.
  • Mouches volantes (Mückenschwarm):
    Partikel, die im Glaskörper schwimmen und Schatten auf die Netzhaut werfen. Von Patienten oft als Flecken wahrgenommen. Treten im Alter häufiger auf.
  • Myopie (Kurzsichtigkeit):
    Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild, der Brennpunkt der Linse befindet sich vor der Netzhaut. Der Augenarzt bestimmt die Stärke der Brille oder der Kontaktlinse, die notwendig ist, um scharf zu sehen (negative Dioptrien)
  • Okuläre Allergie:
    Im allgemeinen als allergische Konjunktivitis bezeichnet; Überempfindlichkeit der Bindehaut (feuchte Haut , die das Augenweiß und die Innenseite der Augenlider bedeckt).
  • Presbyopie (Alterssichtigkeit):
    Keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Altersbedingter Verlust der Fähigkeit, die Linse auf Objekte scharfzustellen, die sich nahe am Auge befinden (z.B. Zeitung). Kann durch "Altersbrille" mit speziellen Gläsern ausgeglichen werden.
  • Pterygium (Flügelfell):
    Abnormale, keilförmige Wucherung auf der Konjunktiva (Bindehaut), der dünnen Schleimhautmembran, die die Innenseite des Augenlids auskleidet und die äußere Bedeckung der Sklera [Augenweiß] darstellt); kann durch Sonnenstrahlung hervorgerufen werden. Chirurgische Entfernung ist möglich.
  • Rotes Auge:
    Ein allgemeiner Ausdruck zur Beschreibung eines Zustandes, bei dem die konjunktivalen oder ziliären Blutgefäße erweitert sind. Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für diese Rötung. Zu den häufigsten zählen Allergien, Infektionen oder ein Trockenes Auge.Die tatsächliche Ursache im konkreten Fall kann nur der Augenarzt durch eine sorgfältige Untersuchung abklären.
  • Trockenes Auge - Syndrom:
    Trockenheit der Hornhaut oder Bindehaut aufgrund ungenügender Tränenproduktion oder Benetzung. Künstliche Tränen ersetzen die mangelnde Tränenflüssigkeit und schaffen rasch Linderung.
  • Uveitis:
    Entzündung im Inneren des Auges. Betroffen sein können Iris (Regenbogenhaut), der Ziliarkörper (Strahlenkörper) oder die Chorioidea (Aderhaut).
  • Zystoides Makulaödem:
    Schwellung der Retina (Netzhaut) im Bereich der Makula (Stelle des schärfsten Sehens), meistens ein vorübergehender Zustand. Tritt manchmal nach Kataraktoperation auf.


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